Saunieren während Schwangerschaft?

img6

Saunieren in der Schwangerschaft wird im Allgemeinen als empfehlenswert bewertet. Wichtig ist allerdings, dass die Schwangere bereits eine regelmäßige Saunagängerin ist und ihre Reaktionen auf das Wechselspiel der Temperaturen einschätzen kann.

Unerfahrene Frauen, die unbedingt während der Schwangerschaft mit dem Saunen beginnen möchten, sollten in jedem Fall ihren Arzt vorher um Rat bitten und in den ersten 8 Wochen auf die Sauna verzichten.

Kinder in der Sauna?

kinder sauna

Saunieren tut Kindern sogar ausgesprochen gut. Das Immunsystem wird frühzeitig gestärkt, Infekte werden schneller abgewehrt. Einen weiteren Pluspunkt stellt die Hygiene dar, die Kinder so schon frühzeitig erlernen. Negative Umwelteinflüsse, die an Kindern oftmals nicht spurlos vorübergehen, werden mit Entspannung „bekämpft”.

Durch die beruhigende Wirkung der Sauna werden Symptome wie Nervosität, Konzentrations-schwäche und Schlafstörungen behoben. Diese Fakten sind medizinisch belegt. Nach Ansicht führender Ärzte treten keine Negativeffekte auf, wenn Kinder genauso lange in der Sauna bleiben wie Erwachsene. Das einzige Problem dürfte sich im (verständlichen) Verhalten der Kinder zeigen, die manchmal nicht die Ruhe haben, lange in der Sauna still sitzen zu bleiben.


Sollte man krank saunieren?

gesund

Liegt bereits eine Erkrankung vor, vielleicht sogar eine ansteckende, darf die Sauna keinesfalls besucht werden. Viele Menschen glauben allerdings, dass Krank saunieren gut ist und sogar hilft, schneller wieder gesund zu werden. Aber genau das Gegenteil tritt ein, der Hitze-Kälte-Wechsel kann eine Grippe oder Erkältung sogar verschlimmern. Auch den anderen Saunagästen gegenüber sollte man mit einer Erkältung die Sauna nicht besuchen. In diesem feucht-nassen Klima können sich Bakterien und Viren besonders gut vermehren. Wer krank in der Sauna sitzt, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Gäste.


Bei welchen Krankheiten ist besondere Vorsicht geboten?

sauna

Chronisch kranke Patienten sollten grundsätzlich vor dem ersten Saunabesuch ihren behandelnden Arzt konsultieren. Dies gilt vor allem bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, Gefäßkrankheiten oder Herzrhythmusstörungen. Aber auch Patienten mit Asthma, Schilddrüsenüberfunktion, Nierenkrankheit oder Multipler Sklerose sollten zuvor den Saunabesuch mit ihrem Arzt besprechen.

Egal ob Krank in der Sauna oder auch gesunde Saunagäste, für alle gilt, dass bei jedem Saunagang auf die Körpersignale geachtet werden muss. Saunieren darf nicht anstrengend sein, es soll sich dabei ein Wohlgefühl einstellen. Lieber kürzer und öfters in die Sauna, als zu lange und den Körper dabei zu belasten.



Bei welchen Krankheiten sind Saunabesuche empfehlenswert?

salz

Wer gerne in die Sauna geht, kann vor allem bei psychischen Erkrankungen, Abgespanntheit, niedrigem Blutdruck und den schon erwähnten Hauterkrankungen, schlechten Abwehrkräften (allerdings nicht während einer Infektion) seinem Körper etwas gutes tun. Auch bei leichter Venenschwäche hilft der Wechsel von Kalt zu Warm die Venenwände zu kräftigen. Auch bei Rheumaerkrankungen kann der Saunabesuch hilfreich sein, allerdings nicht in der akuten Entzündungsphase. Da sich bei Hitze kleine Nierensteine lösen, kann die Schwitzkur dabei helfen, Nierensteine los zu werden.



Was ist Aufguss?

zubehore

Der Saunaaufguss wird auch Dampfstoss genannt. Durch das Aufgießen von Wasser auf die heißen Steine des Saunaofens wird schlagartig die Luftfeuchte im Saunaraum erhöht. Folge ist ein zusätzlicher Wärmereiz auf der Haut der Badenden. Oft wird dem Aufgusswasser ein Aufgussmittel (Duftstoff, ätherisches Öl) zur Geruchsverbesserung beigemischt. Der Wasserdampf des Aufgusses wird in öffentlichen Saunabädern vom Badepersonal durch Wedeln oder Schlagen mit einem Tuch im Saunaraum verteilt. Beim Aufguss wird die Raumluft am stärksten im oberen Viertel des Saunaraumes angefeuchtet.